Makromethoden
Dialogisches Lernen
Das Dialogische Lernen ist ein schülerzentriertes Unterrichtsprinzip, das den Dialog zwischen Lehrkraft und Lernenden als zentrales Strukturierungs- und Lernmittel nutzt. Es fokussiert auf die individuelle Nutzung von fachlichen Angeboten durch die Schüler und fördert simultan fachliche, personale und soziale Kompetenzen.[1][2]
Entdeckendes Lernen
Entdeckendes Lernen ist ein didaktisches Unterrichtsprinzip, bei dem sich Lernende aktiv und selbstständig mit Problemen auseinandersetzen, um Wissen und Kompetenzen durch eigenständige Erfahrungen und Problemlösungsprozesse zu erwerben.
Forschendes Lernen
Forschendes Lernen ist ein aktivierendes Unterrichtsprinzip, bei dem Lernende den Prozess wissenschaftlicher Forschung eigenständig mitgestalten, von der Fragestellung über Methodenwahl bis zur Ergebnispräsentation.[1][2] Es fördert tiefe Lernprozesse durch Neugier, Experimentieren und Reflexion.[3]
Handlungsorientiertes Lernen
Handlungsorientiertes Lernen ist ein didaktisches Prinzip, das Lernende durch aktives Handeln in praxisnahen Situationen zu beruflicher Handlungskompetenz führt. Es integriert Theorie und Praxis, indem komplexe Aufgaben gelöst werden, die kognitive, soziale und emotionale Prozesse aktivieren.[1][3][4]
Kooperatives Lernen
Kooperatives Lernen ist eine Unterrichtsstruktur, bei der Lernende in heterogenen Gruppen gemeinsam Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, indem sie positive Interdependenz, individuelle Verantwortung und förderliche Interaktionen nutzen. Es verbindet fachliches mit sozialem Lernen durch Wechsel von individuellen und kooperativen Phasen.[1][2][3]
Lehrgangsförmiger Unterricht
Der lehrgangsförmige Unterricht ist ein systematisches, curricular geordnetes Lehr-Lern-Arrangement, das über Wochen oder Monate ein Wissens- und Könnensgebiet erschließt. Er zeichnet sich durch klare Struktur, Lehrerlenkung und regelmäßige Kontrollen aus, mit Frontalunterricht als dominierender Sozialform.[2]
Objektorientiertes Lernen
Objektorientiertes Lernen ist ein didaktisches Prinzip im Informatikunterricht, das die Konzepte der objektorientierten Programmierung (OOP) durch modellierende und explorative Lernprozesse vermittelt. Es fördert das Verständnis komplexer Systeme durch die Abbildung realer Objekte in Klassen, Attribute und Methoden.[1][3]
Problemorientiertes Lernen
Problemorientiertes Lernen (POL) ist eine praxisnahe Methode, bei der Lernende eigenständig an realen, komplexen Problemen Wissen und Problemlösefähigkeiten erwerben. Es fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen in Gruppen und bereitet auf berufliche Praxis vor.[1][2][3]
Projektorientiertes Lernen
Projektorientiertes Lernen ist ein Unterrichtsprinzip, bei dem Schülerinnen und Schüler eigenständig komplexe Problemstellungen in Gruppen bearbeiten, selbstgesteuert Lösungen entwickeln und ihre Ergebnisse präsentieren. Es verbindet fachliches Lernen mit dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Kooperation, Kommunikation und Selbstorganisation.